Konfi-Zeit

Wer hat die „Konfirmation" eigentlich erfunden?

Jesus jedenfalls nicht, denn von „Konfirmation" ist in der Bibel an keiner Stelle die Rede! Der evangelische Pfarrer Martin Bucer (* 11. November 1491 im elsässischen Schlettstadt, † 1. März 1551 in Cambridge) war's!

Als in der Reformationszeit die Kindertaufe ins Kreuzfeuer der Kritik geriet, schlug er eine Art nachgeholten Taufunterricht vor: Auf der Schwelle vom Kind zum Erwachsenen sollten die Getauften sich Zeit nehmen, über ihren Glauben nachzudenken und ihr persönliches „Ja" zur eigenen Taufe finden, die schon in Kindertagen ohne ihre eigene Zustimmung nur auf Bitte ihrer Eltern an ihnen vollzogen worden war.

Aus dem Grund gibt's im Konfirmandenjahr einiges über Gott und die Welt zu entdecken

Auf dem Programm stehen nicht nur wöchentliche Zusammenkünften, sondern auch Ausflüge und Projekte: Im Frankfurter Bibelhaus tauchen die Jugendlichen in die Zeit Abrahams und in die Welt Jesu ein. Beim Adventskranz-Projekt heißt's kräftig anpacken. Gespräche mit Altenheimbewohnern eröffnen einen neuen Blick auf's eigene Leben.

Die Konfi-Freizeit, die gemeinsam mit den anderen Gemeinden in der Mainspitze gestaltet wird, zeigt, dass Glaube Spaß machen kann...

An den Gottesdiensten in der Gemeinde nehmen die Konfirmand*innen regelmäßig teil, für sie sind sogar besondere Plätze in der Kirche reserviert.


Alle Jugendlichen, die derzeit das 7. Schuljahr besuchen und sich gern konfirmieren lassen möchten, sind herzlich eingeladen.
Auch wer (noch) nicht getauft ist, kann sich anmelden.
Ein persönliches Einladungsschreiben kann nur an die Jugendlichen verschickt werden, die schon getauft sind - auf andere Adressen hat das Gemeindebüro keinen Zugriff.

Aus der Konfirmandenarbeit

Lea Kümmerling, Ginsheimer Konfirmandin des Jahres 2026, hat einen Bericht über die Konfifahrt 2026 geschrieben:
 

Die Vielfältigkeit bei unserer Konfifahrt

Am Montag, den 23.02.2026, sind wir zusammen zur Burg Rieneck gefahren. Kurz vor 12:00 Uhr waren wir da. Es gab eine kurze Ansage von den Betreuern und Teamern vor Ort. Dann hieß es auch schon Mittagessen, Nudeln mit Bolognesesoße. Nach dem Mittagessen haben wir sechs Kleingruppen gebildet, um die verschiedenen angebotenen Workshops zu besuchen. Vorher wurden dann noch die Zimmer verteilt, was leider erst nach zwei Stunden diskutieren geklärt war und wir endlich unsere Zimmer beziehen konnten. Alle Zimmer hatten einen Namen, z.B. Fuchs oder Berlin. Nach einer kurzen Pause ging es auch schon weiter. 

Da das Thema der Konfifahrt Vielfallt war, haben wir in den sechs Kleingruppen sieben verschieden Workshops erleben dürfen. Die Themen dieser Workshops waren ganz unterschiedlich: Bogenschießen, Abseilen, Gerechtigkeit, Gastfreundschaft und noch weitere. Über die drei Tage verteilt hatte jede Gruppe die Möglichkeit jeden Workshop einmal zu besuchen. Wir hatten viel Spaß und haben viel gelernt. 

Um 18:00 Uhr gab es Abendessen. Um 19:00 Uhr hatten wir dann so eine Art Fragerunde, jeweils nach Gemeinden getrennt. Als nächstes haben wir, alle Konfis zusammen, ein Spiel gespielt. Es ging zum Schluss darum, welche Gruppe die meisten Fragen zu allen möglichen Themen, von: „Was ist die Hauptstadt von China?“, bis „Wann ist in Bauschheim sonntags Gottesdienst?“ richtig beantworten konnte. Irgendwann war das Spiel zu Ende und es gab die abendliche Andacht. Danach sollten wir endgültig auf unsere Zimmer gehen, denn in einer Stunde hieß es Nachtruhe.

Am nächsten Morgen gab es um 8:00 Uhr Frühstück. Einige sahen so aus, als hätten sie nicht so viel geschlafen😊. Direkt nach dem Frühstück hatten wir wieder Workshops. Diese gingen bis zum Mittagessen, es gab Gyros mit Reis und zum Nachtisch Eis. Nach dem Mittagessen hatten wir noch einen kurzen Moment Freizeit. Jetzt kamen die letzten zwei Workshops. Nach den Workshops haben wir den Abschlussgottesdienst vorbereitet. Als wir damit fertig waren, gab es wieder eine Fragerunde, in Gemeinde getrennten Gruppen. Danach konnten wir uns entscheiden, ob wir am Spieleabend oder bei der Nachtwanderung teilnehmen wollten. Nach der Nachtwanderung gab es immer noch die Möglichkeit zum Spieleabend zu gehen. Zusätzlich gab es auch die Möglichkeit, die, von den Teamern selbst aufgebaute, Disko zu besuchen. Zum Abschluss gab es noch den Abendsegen und dann war der zweite Tag auch schon wieder vorbei.

Als es an diesem Morgen Frühstück gab, war irgendwie ein Teil unserer Konfigruppe einfach gar nicht da. Nach dem Frühstück hatten wir bis um 9:00 Uhr Zeit, unsere Sachen zu packen und die Bettwäsche zurückzugeben. Nachdem alle Zimmer von den Teamern kontrolliert worden waren, fand der Abschlussgottesdienst statt. Dieser Gottesdienst war etwas ganz Besonderes, weil er von uns Konfirmanden und Konfirmandinnen gestaltet wurde. Außerdem wurden wir auch in den Gottesdienst miteinbezogen, denn die Fürbitten und auch andere Sachen wurden von uns geschrieben, sowie angepasst. Nach dem Gottesdienst war unser Aufenthalt auf der Burg Rieneck leider auch schon vorbei☹.

Es war eine sehr schöne, interessante, lehrreiche, harmonische und erlebnisreiche Konfifahrt, auf der wir auch Freundschaften geknüpft haben.