H. Pfau

Gesamtkirchengemeinde Mainspitze

Die Gesamtkirchengemeinde Mainspitze besteht seit dem 1. Januar 2026

Im Rahmen des Reformprozesses ekhn2030 hatten sich die vier evangelischen Kirchengemeinden Bauschheim, Bischofsheim, Ginsheim und Gustavsburg zuvor zu einem Nachbarschaftsraum zusammengeschlossen. Wenn Sie mehr über den Weg hin zur Gesamtkirchengemeinde erfahren möchten, lesen Sie bitte unten weiter.

Auf den Seiten der Gesamtkirchengemeinde finden sie Informationen zum


Januar 2026: Zusammenschluss ist erfolgt

Seit dem 1. Januar 2026 bilden die evangelischen Kirchengemeinden Bauschheim, Bischofsheim, Ginsheim und Gustavsburg eine Gesamtkirchengemeinde mit gemeinsamer Leitung und Verwaltung. Die Beschlüsse dazu sind gefasst, eine einheitliche Satzung regelt künftig die rechtlichen Rahmenbedingungen. 
 

Gutes behalten, Neues ausprobieren

Bedeutet der Zusammenschluss das Ende der vertrauten Angebote? Müssen die Gemeinden ihre Identität aufgeben? Die klare Antwort: Nein. Die Gemeinden werden nicht komplett miteinander verschmelzen oder ihre Identität aufgeben. Jede Gemeinde bleibt erhalten und eigenständig. Gemeindespezifische Veranstaltungen und Angebote werden beibehalten. Die Gebäude und Grundstücke bleiben im Besitz der jeweiligen Ortsgemeinde. Und die Gemeindemitglieder sind weiterhin Mitglied ihrer Ortsgemeinde – aber auch Mitglied der Gesamtkirchengemeinde "Evangelische Kirche in der Mainspitze". 
 

Gottesdienste: Vertrautes bleibt

Auch künftig werden in allen vier Gemeinden regelmäßig Gottesdienste gefeiert. Ein neues Planungskonzept sorgt dafür, dass in der Regel drei Gottesdienste pro Monat stattfinden: An den ersten beiden Sonntagen in jeder Gemeinde, am letzten Sonntag gibt es einen mainspitzweiten Gottesdienst im Wechsel. Abweichungen sind bei Feiertagen oder besonderen Anlässen möglich. Alle Termine finden sich auf der Homepage, im Gemeindebrief oder im Schaukasten.
 

Gemeinsamer Haushalt und Kirchenvorstand

Die Finanzierung der Ortsangebote wird über einen gemeinsamen Haushalt gesichert. Dieser wird von einem Gesamtkirchenvorstand geplant und verabschiedet. Hier treffen Vertreter aus allen vier Gemeinden gemeinsam Entscheidungen.

2027 wird der Gesamtkirchenvorstand erstmals in einer Bezirkswahl gewählt. Zusätzlich werden sich Ortsausschüsse um das Gemeindeleben vor Ort – wie Gottesdienste, Veranstaltungen und sonstige Angebote – kümmern. 
 

Neue Chancen durch Zusammenarbeit

Der Zusammenschluss eröffnet neue Möglichkeiten, Projekte können gemeinsam entwickelt und Ideen leichter umgesetzt werden. Es ergeben sich neue Sicht-, Denk- und Herangehensweisen sowie ein Lernen voneinander. Die Vernetzung der Aktiven wird gestärkt, der Austausch zwischen den Gemeinden erleichtert.

Die vier Gemeinden gehen diesen Weg der Veränderung gut vorbereitet und mit Zuversicht. Bewährtes bleibt erhalten, neue Chancen werden gemeinsam genutzt.

Organisation der Gesamtkirchengemeinde

Das Schaubild zeigt die Aufgabenverteilung in der Organisation und Leitung der Gesamtkirchengemeinde. 

Die vier Kirchengemeinden werden unter dem Dach der Gesamtkirchengemeinde zusammengefasst. Dabei bleiben sie als rechtlich selbstständige Ortskirchengemeinden bestehen, behalten ihren Namen und sind weiterhin Eigentümerinnen ihrer Immobilien und Grundstücke

Der Gesamtkirchenvorstand übernimmt die übergeordneten Aufgaben in Zusammenarbeit mit den Pfarrerinnen und Pfarrer im Verkündigungsteam. 

Die Kirchenvorstände der Gemeinden haben aus ihrer Mitte Vertreter:innen für den Gesamtkirchenvorstand gewählt. Mitglieder im Gesamtkirchenvorstand sind auch Pfarrpersonen aus dem Verkündigungsteam. 

Der Ortsausschuss jeder Gemeinde nimmt die Aufgaben, die die Arbeit vor Ort in der jeweiligen Gemeinde betreffen, wahr.

Die Verwaltung, unser Gemeindebüro, in Bischofsheim arbeitet für alle vier Kirchengemeinden gemeinsam. Zum 1. Juli 2025 wurden die vier Kirchengemeindebüros von Bauschheim, Bischofsheim, Ginsheim und Gustavsburg in dem schon bestehenden Bürogebäude in Bischofsheim zusammengelegt

Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an!

Hintergrund: ekhn2030 und Nachbarschaftsräume

Unsere Landeskirche, die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) reagiert proaktiv auf den Mitgliederrückgang und finanzielle Herausforderungen. Die Einführung von Nachbarschaftsräumen ist dabei ein Schlüsselelement im ekhn2030-Prozess. Ziel des Prozesses ist, dass die EKHN, trotz zurückgehender Mittel, Kirche vor Ort bei den Menschen bleibt. Dafür werden Kirchengemeinden zukünftig in Nachbarschaftsräumen enger zusammenarbeiten.

Neue Organisationsformen sollen die Mitglieder- und Gemeinwesenorientierung fördern und durch gemeinsame Planungen und Entscheidungen in den Nachbarschaftsräumen eine effiziente Ressourcennutzung ermöglichen.
Quelle: Peter Bernecker auf ekhn.de
 

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